VDI / VDE Konstruktionswettbewerb 1996
an der UNI / FH Hannover


Nun heißt es schon wieder Abschied von einander nehmen, obwohl wir doch gerade die ersten gemeinsamen Erfahrungen gesammelt haben.

Ja, dies ist nun schon Wobra's allerletzter Tanz auf dem Seil.

Man kann auf dem Bild gut das Konstruktionsprinzip und die aufwendige elektrische Steuerung erkennen.
Der Antrieb erfolgt über zwei extra handgefertigte Laufrollen aus Buchenholz, die eine keilförmige Querschnitt in Laufrichtung aufweisen. Hierdurch keilen sich die Antriebsrollen durch das Gewicht der Maschine auf das Stahlseil, um so ein Durchdrehen (Schlupf) zu verhindern. Da es aus Zeitgründen gar nicht mehr zur Optimierung der Einzelelemente kam ( insbesondere die Getriebeübersetzung ) wurde der Grenzbereich für die Beschleunigung nicht ausgelotet.
Der Greifer mit Arm hat insgesamt drei Freiheitsgrade : Zum einen die Greiferklappen, die im Bild auf 45 Grad stehen, sie werden durch ein normales Servo synchron wie bei einer Klappbrücke geöffnet und geschlossen. Mit ihnen wird der Holzzylinder für den Transport eingespannt. Die hell reflektierende Aluminiumkonstruktion stellt den Greiferarm dar, der sowohl in der Höhe stellbar als auch um die Senkrechte drehbar ist.

Gemeinsames Gruppenbild mit den Entwicklern und Erbauern.

Von links : Jörn, Wobra und Andreas.
Bis Wobra dann endlich vollständig alles bewegen konnte, war es ein langer und auch arbeitsintensiver Weg. Aber als Wobra zum ersten Mal einen Zylinder selbst gegriffen hat und ihn mehr oder weniger kontrolliert absetzte, war das Ziel am Wettbewerb erfolgreich teilzunehmen in "greifbare" Nähe gerückt.

Hier Wobra mit seiner verdienten Urkunde.

Ferner sieht man nun auch den Steuerkasten. Links mit dem großem Steuerknopf (Poti) läßt sich die Fahrtrichtung und die Geschwindigkeit regeln. Darüber und darunter sind die Taster für das Heben und Senken des Greifarmes angeordnet.
In der Mitte oben befinden sich zwei Kontroll-Leuchtdioden, die die korrekten Spannungen anzeigen.
Rechts erkennnt man die drei Schiebe-Poti's, mit denen die drei Servos angesteuert werden. Ganz rechts befindet sich die Steuerung für den Greifer, dann den Greiferarm und links für das Gegengewicht, welches aus einer Hustenbonbondose mit Bleigewichten besteht.


Ein in etwas größerem Rahmen findet jährlich der Roboter-Wettbewerb IDC mit einem internationalem Finale statt.

© Andreas Löhning, 1.98